X-Training

Atheleticism - Combativeness - Dedication

Crosstraining

 

 

 

Curriculum

Die meisten Kampfsportarten und Selbstverteidigungssysteme sehen ihre Überlegenheit in ihrer Technik. Die meisten Kampfsportler definieren sich also über ihre Techniken. Ein Karateka hat gute Kicks und Blocks. Ein Judoka gute Wurf- und Bodentechniken. Ist man jedoch motiviert, ein Allroundfighter zu sein, hat man nicht gewisse Techniken, sondern drei Games:

 

Standup Game

Im Stehen werden vor allem die Ideen und Trainingsmethoden aus dem westlichen Boxen und dem Thaiboxen genutzt. Durch das Aufkommen von No Holds Barred Kämpfe und den Einfluß des Grappling, wird das Standup Game zusätzlich erschwert, da man auf die Takedowns aufpassen muß. Boxen oder Thaiboxen heißt aber nicht, dass man lediglich "Schläge" oder "Atemi" Techniken weiß. Dies ist die Idee jener Kampfsportler, die nicht Alive trainieren. Um auf den Füssen ein gutes Game zu haben gehören viele Eigenschaften dazu: Fußarbeit, Balance, Timing, Geschwindigkeit, Killer Instinct.....

Nimmt man das Beispiel eines Jabs (linke Gerade), so weiß jeder Boxer oder Thaiboxer, dass es sehr lange geht, bis man lediglich einen guten Jab hat, während ein Traditionalist oder einer, der nicht Alive trainiert lediglich eine linke Gerade darin sieht.

 

Clinch Game

Die zweite Distanz ist die Clinchdistanz. Seit langer Zeit, hatte man ein gute Ahnung, wie man im Stehen gut trainiert. Man zieht Schutzausrüstung an und macht Sparring. Für den Bodenkampf gibt es Submission Wrestling. Das Training im Clinch war jedoch immer ein wenig "Esotherisch". Als Lösung trainieren viel Crosstraining Schulen Trapping aus dem Winch Chun. Dies sind vor allem die Jeet Kune Do Leute. In keinem NHB Fight wurde jedoch bisher Trapping gesehen. Was man jedoch in jedem Kampf sieht ist ein Clich wie im Greco Roman Wrestling und wie im Muay Thay. Wie im Submission Wrestling ist das oberste Gebot das Positionieren. Erst dann können Takedowns, Kniestösse und andere Schläge effektiv angebracht werden.

In erster Linie arbeitet man im Crosstraining im Clinch mit Kopfstöße, Kniestößen und Ellbogenschläge. In zweiter Linie kommen sämtliche Kontroll- und Takedowntechniken sowie Würgetechniken und Hebeltechniken dazu. Auch hier gilt wieder das oberste Prinzip von Aliveness. Erst nach vielen Runden Drilling und Sparring, wird man ein halbwegs gutes Game haben.

Auch derjenige, der rein nur für Selbstverteidigung trainieren will, sollte sich an dieses Clinchfighting halten. SV spezifische Techniken wie Beissen und Augen Stechen muss man halt in dieses Clinchgame einfügen.

 

Ground Game

Seit den ersten Ultimate Fighting Championchips (UFC) ist es klar, wer nicht am Boden kämpfen kann, kann nicht kämpfen! Der Bodenkampf stammt vor allem aus dem Brazilian Jiu Jitsu, russisches Sambo und dem Ringen. Unter dem Aspekt des Vale Tudowerden am Boden zusätzlich Schläge einbezogen.

Wer unbedingt für die "Strasse" trainieren will, darf natürlich auch Beissen und Kratzen einbeziehen. Dies ist jedoch gar nicht so einfach, wenn die Positionen gut sind.